Hinweis: Ein regulärer Internetanschluss wird weiterhin benötigt.

Kurzmitteilung

Ein eigener Internetanschluss wird weiterhin zusätzlich benötigt. Wenn du einen Freifunkknoten aufstellst und über diesen ins Internet möchtest, brauchst du in den allermeisten Fällen zusätzlich einen Internetanschluss bei der Telekom, Kabel Deutschland oder einem anderem Internetprovider. Nur wenn ein anderer Knoten in Reichweite steht und dieser einen Internetanschluss besitzt, kommt dein Knoten per Meshing ohne Internetanschluss über diesen ins Internet.

Freifunk auch auf Schulgebäuden

Der Wirtschaftsausschuß des Landkreises Lüneburg hat am 19. Juni den Beschluß gefasst, dass er dem Kreistag empfiehlt, dass alle kreiseigenen Gebäude mit Freifunk-Router von uns ausgestattet werden sollen.

Im Fokus der Diskussion standen in der Tat die Außenanlagen der Schulgebäude, aber der Beschluss ist nicht auf Schulen beschränkt.

Am 25. September wird vermutlich der Kreistag der Empfehlung des Wirtschaftsausschuß folgen und dies beschließen.

Gateway 2 ist Geschichte

Seit gestern ist nun Gateway 2 offline und damit geht eine Ära zu Ende.
Über die Jahre war dieses von Sascha betriebene Gateway das Stabilste, das auch lief, wenn alles andere schwächelte.
Vielen Dank dafür !

Mit dem Abschalten von GW2 funktionieren nun die verbliebenen Knoten mit 0.x -Firmware nicht mehr.
Bis Ende Mai sind noch Updates möglich. Dann läuft auch der Vertrag von GW1 aus.

Im Moment laufen die Gateways 3 bis 7 und bedienen 1.x-Knoten. Dort sollte von diesen Abschaltungen nichts spürbar sein.

Release 1.3 ist da

Mit Release 1.3 bekommen die Lüneburger Freifunkknoten die Möglichkeit Gateway 6 und 7 zu nutzen.
Diese beiden Gateways benutzen IP-Adressen aus Frankfurt bzw. Straßburg, die Freifunk-Nordheide zugeordnet sind (schönen Dank dorthin, dass wir zwei Bleche aus deren Serverfarm mitbenutzen dürfen).
Jeder Knoten entscheidet anhand der Auslastung autonom welches Gateway er benutzen will.
Smartphones, die sich im Lüneburger Freifunknetz einbuchen, erscheinen im Internet also nicht mehr nur mit schwedischen oder niederländischen IP-Adressen, sondern bald auch mit französischen oder deutschen.
Wir hoffen dadurch auf einen gesteigerten Datendurchsatz.

Eine zweite Änderung im Release 1.3 betrifft nur 5GHz-Knoten bei Ausfall der Verbindung zum Gateway. Dort wird nun auch die SSID in „fflg_offline_…“ angezeigt, was bisher nicht funktionierte.

Ankündigung Ausrollen Release 1.0

Alle vorbereitende Maßnahmen sind abgeschlossen (zumindest die, die in unserer Macht standen).

Daher soll nun das Release 1.0 am Donnerstag Abend (22.Feb.) auf den Autoupdater gelegt werden.

Falls jemand noch einen abhängigen Knoten hat, kann es passieren, dass dieser offline geht.
Ein abhängiger Knoten ist einer, der nur über ein Funk-Mesh zu einen anderen Freifunk-Knoten ins Internet kann.
Die Update-Reihenfolge über den Autoupdater ist unbestimmt. Falls der Knoten mit DSL-Anschluß zuerst sein Update macht, ist der zweite abgehängt 🙁

Falls das passiert, hilft nur noch ein Update im Config-Modus (via http://192.168.1.1)

Vor dem 22.Feb. besteht immer noch die Möglichkeit ein Update nach dieser Anweisung zu machen:
https://freifunk-lueneburg.de/manuelle-updates-durchfuehren/

Manuelle Updates durchführen

Das Release 0.97 wurde erfolgreich über den Autoupdater ausgerollt.

Das Release 1.0 wird aber erst über den Stable-Branch verteilt, wenn
a) problematische Freifunk-Knoten von Hand behandelt wurden und
b) die Freifunk-Karte überarbeitet ist
Das wird beides noch einige Tage dauern.

Problematische Knoten sind die, die nur über Funk-Mesh mit dem Freifunknetz verbunden sind. Diese müssen zuerst das Update bekommen und zum Schluß erst derjenige Knoten, der via DSL-Anschluß ins Freifunknetz tunnelt und den Datenverkehr der Funk-Mesh-Knoten darüber weiterleitet.

Um diese Updates möglichst einfach zu gestalten, wurde das Release 1.0 auf den experimenal-Branch gelegt.
Wer damals beim Flashen seines Knotens ein Passwort eingerichtet hat, kann sich nun  einen SSL-Zugang zu seinem Konten aufbauen (z.B. mit Putty) und dann auf der Console nun einfach diesen Befehl eingeben:

autoupdater -b experimental -f

Dabei wird einmalig (!) ein Update via experimenal-Branch angefordert.
Die Update-Konfiguration wird nicht geändert, d.h.
wenn der Knoten auf Updates via stable eingerichtet ist, bleibt das so und
wenn bei dem Knoten Updates deaktiviert sind, bleibt das auch so.

Der Vorteil dieser Vorgehensweise ist, dass sich das Gerät selbst die für ihn passende Firmware heraussucht. Man kann sich nicht vertippen.
Bei den anstehenden Update-Arbeiten in den Flüchtlingsunterkünften ein zeitsparender Vorteil.

Falls ein Gerät Autoupdates auf stable eingeschaltet hat, findet es nach dem Update auf Release 1.0 eine neue Quelle für Updates und dort das Release 1.2 .
D.h. es wird umgehend das nächste Update durchgeführt und das Gerät auf den aktuellen Stand gebracht. Dies zweistufige Vorgehen ist notwendig, da es von gluon-Seite Warnhinweise auf kaputte Config-Files gibt, wenn man direkt zu 1.2 wechseln würde.
Wer Updates deaktiviert hat, bleibt auf Rel 1.0 stehen. Er muss dann sich erneut via SSL einloggen und den obigen Befehl ein zweites Mal eingeben, um auf Rel. 1.2 zu kommen.

 

Release 1.2 ist da

Wie erwähnt, gab es von Release 1.2 schon eine Vorabversion, um TP-Link-Geräte TL-WR1043N in Hardware Version 5 bedienen zu können.

Die zugrunde liegende Gluon-Version 2017.1.5 wurde inzwischen gestempelt, sodass da nun dem endgültigen Rel 1.2 nichts mehr im Wege stand.

Wolfgang hat mich darauf hin gewiesen, dass meine Aussage aus dem vorigen Eintrag nicht ganz korrekt ist.
Die 841er wurden nicht ganz aufgegeben, sondern in eine andere Produktionsgruppe verschoben. Diese lässt gewisse Sachen weg, sodass die Freifunk-Firmware wieder in das Flash passt.

Ich habe diese Produktion daher erweitert. Es gibt nun mit Rel 1.2 nun also wieder Firmware für die 841er , aber drüber hinaus auch Firmware für andere Kleingeräte, wie z.B. den RasberryPI  🙂

Wer ein Update machen möchte, muss den Weg 0.97 -> 1.0 -> 1.2 gehen, sonst gehen Konfigurationsfiles kaputt.

Neue Lüneburger Firmware

Liebe FreifunkerInnen,

Es liegen aktualisierte Freifunk-Firmwaren zum Download bereit:
http://freifunk-lueneburg.de/firmware/

Das Release 0.97 ist nun die letzte, die auf dem aktuellen Grundsystem beruht und daher mutmaßlich problemlos über den Autoupdate-Mechanismus verteilt werden kann.

Mit dem Release 1.0 wird der Umbruch auf ein neues Grundsystem gemacht, was jedoch mit Inkompatiblitäten verbunden ist. Bei lokalen Mesh-Inseln muss darauf geachtet werden, dass die Knoten als erstes aktualisiert werden, die am weitesten von einem DSL-Anschluss entfernt sind (gemessen in Hops über andere Knoten).

Die Release 1.1 ist dann das erste, welches umfangreiche, zukunftsträchtige Kernel-Änderungen beinhaltet. Leider ist die Software dann zu groß für Geräte vom Typ TP-Link 841.  Diese können mit Release 1.0 in Betrieb gehalten werden.

Für Release 1.2 liegt auch schon eine Vorabversion im Download.
Dies war wegen der neuen Geräte TL-WR1043N Version 5 notwendig.

All diesen Releases ist als neues Leistungsmerkmal gemein, dass sie die SSID ändern, wenn keine Verbindung zu einem Gateway aufgebaut werden kann.
Statt „lueneburg.freifunk.net“ ist dann ein „fflg-offline-„<Knotenname> in der Luft.
Die Client-Geräte verbinden sich nicht damit, was Ärger vermeidet.
Der gewiefte Knotenbetreuer weiß dann aber Bescheid, was Sache ist.

Für fabrikneue Geräte verwendet man derzeit also die Firmware aus dem Verzeichnis http://freifunk-lueneburg.de/firmware/1.1/factory

Die vorhandenen Knoten werden in den nächsten Tagen über den Autoupdater auf Release 0.97 aktualisiert.

Wer von Hand eine Aktualisierung machen möchte, benutzt bitte:
http://freifunk-lueneburg.de/firmware/1.0/sysupgrade/
Dabei ist zu beachten, dass es verwirrende Anzeigen im Browser geben kann, wenn man zwischen den Release hin und her wechselt.
Es gibt 192.168.1.1/cgi-bin/luci und 192.168.1.1/cgi-bin/gluon
Wenn man angezeigt bekommt, dass eine Datei fehlt, bitte einfach die andere eintippen. Das ist ein Effekt im Cache des Browsers.